Catering „Woche des guten Lebens“ – 24/11/2019

Laut einer Studie der ARD stehen Autos die meiste Zeit rum, ohne genutzt zu werden. 23 Stunden blockieren sie Fußwege, Zugänge, Straßen. 1 Stunde werden sie im Schnitt genutzt. Verursachen Staus, Lärm und Dreck. Trotzdem wollen die meisten Menschen nicht auf die Bequemlichkeit eines eigenen Autos verzichten. Noch nicht. Die Woche des guten Lebens, die als Bürgerbeteiligungsprojekt im Rahmen der Zukunftsstadt Dresden entwickelt wurde, will die oft abstrakt wirkende Idee einer notwendigen Verkehrswende erlebbar machen. Geplant ist, die Äußere Neustadt in der ersten Septemberwoche 2020 für Autos und Motorräder zu sperren. Ob spielen auf der Straße, entspannt spazieren gehen, Nachbarschaftsfrühstück draußen – alles ist möglich. Die Gestaltung des frei werdenden Raums soll den Anwohnern überlassen werden. Die Woche des guten Lebens versteht sich als Experiment, dessen Ziel es ist herauszufinden,  wie eine zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität aussehen kann. Und auch, wie öffentlicher Raum jenseits von Verkehr gemeinschaftlich genutzt werden kann. Zur Auftaktveranstaltung am 24. November sind alle interessierten Neustädter*innen eingeladen mit den Initiatoren zu diskutieren, sich auszutauschen, zu planen. Oder etwas kleines zu essen, das kommt teilweise von der Tonne. Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag.

Club Kwang Lee, Görlitzer Straße 35; 15 – 18 Uhr

 

https://www.bund-dresden.de/aktivitaeten/woche-des-guten-lebens/

 

Catering „Plant for the Planet“ – 02/11/2019

Am 2. November sind wir erneut bei der zweiten Ausgabe der Dresdner Akademie von Plant for the Planet dabei. Plant for the Planet ist eine Umweltinitiative, die von Kindern und Jugendlichen getragen wird, und die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit 1000 Milliarden neue Bäume zu Pflanzen. Auf lange Sicht soll so der CO2 – Ausstoß auf Null gesetzt und Klimagerechtigkeit erreicht werden. Dafür kämpfen die mittlerweile 14000 Kinderbotschafter. Am ersten Novemberwochenende können sich interessierte Kinder über den Klimawandel informieren und selbst zum Botschafter ausbilden lassen. Natürlich werden auch Bäume gepflanzt. In den Pausen sorgen wir dafür, dass die eifrigen Pflanzer neue Kraft tanken können und gestärkt in den Nachmittag starten.

https://www.plant-for-the-planet.org/de

 

„So ein Mist“ – 16/10/2019

Das diesjährige Motto der vom Ökomenischen Zentrum Dresden veranstalteten Kinderferientage lautete „So ein Mist“. Eine Woche in den Herbstferien 2019 waren 16 Kinder auf der Spur von Dingen, die wir Menschen im Alltag so wegwerfen und dem ganzen Müll, der dabei entsteht. Immer mit der Frage im Hinterkopf: Ist das wirklich alles Müll? Und: Was kann man damit noch machen? Nach dem Besuch einer Kläranlage und dem Sortieren und neu gestalten von Plastik trafen wir uns in der Küche des Ökumenischen Zentrums zu einem gemeinsamen Workshoptag.

Zusammen haben wir überlegt, wie Lebensmittel überhaupt verloren gehen. Nicht nur auf dem Feld oder dem Transport sondern vor allem zu Hause. Denn in Deutschland, wie in allen Industrienationen, entsteht hier die meiste Lebensmittelverschwendung.  Was beim richtigen Einräumen eines Kühlschranks anfängt, setzt sich fort über korrekte Lagerung und Wissen um die tatsächliche Haltbarkeit von Lebensmitteln. Nicht ausschließlich einem aufgdruckten Mindesthaltbarkeitsdatum zu vertrauen, sondern den eigenen Sinnen. Anschließend haben wir ein gemeinsames Mittagessen vorbereitet. Die Kinder haben mit viel Spaß geschnippelt, gebacken und gekocht. Dabei brauchten Einige mehr Unterstützung als Andere, da viele Kinder den Umgang mit Lebensmitteln nicht gewohnt sind. Etwaige Berührungsängste, etwa wie verarbeitet man ein bestimmtes Gemüse oder wie benutze ich eigentlich einen Schäler, haben sich in der Gruppe schnell aufgelöst und jeder fand die Hilfe, die er brauchte. Am langen Holztisch in der gemütlichen Küche haben wir dann noch gegessen, was vorher gekocht wurde. Allen hat es sehr gut geschmeckt – und viele waren Stolz, auf die eigenen Gerichte, das selbst Zubereitete.

Workshops

Schulworkshops

In der Klasse, während der Projektwoche oder auch im Rahmen eines Ferienprogrammes finden wir zusammen mit Euch heraus:

Was steckt eigentlich hinter jährlich 12 Millionen Tonnen verschwendeter Lebensmittel in Deutschland?

Gemeinsam erleben wir, wie Lebensmittel in der globalen Industrie verloren gehen. Vom Acker in den Supermarkt und den eigenen Kühlschrank. Welche Ressourcen stecken noch in den Brötchen, der Butter, in den Äpfeln, die ich nicht mehr esse – und was bedeutet das für die Umwelt? Ob spielerisch oder eher theoriebetont stimmen wir den Workshop auf Euch ab – um das Thema fühlbar, erlebbar und schmeckbar zu machen. Anschließend verarbeiten wir gemeinsam gerettete Lebensmittel. Zusammen suchen wir nach kreativen Ideen, kosten und probieren aus. Das anschließende Essen nutzen wir um uns mit Euch auszutauschen, was jeder Einzelne tun kann. Und welche tollen Initiativen es bereits vor Ort gibt.

Weil gemeinsam lernen mehr Spaß macht.

Kochworkshops

Vor dem Hintergrund zunehmend komplexer Globalisierungsprozesse ist Nachhaltigkeit ein hochaktuelles und wichtiges Thema, welches in den nächsten Jahren nicht an Bedeutung verlieren wird.

Denn in Zukunft wird es immer wichtiger,  globale Zusammenhänge rund um die Themen Klimaschutz und nachaltige Entwicklung zu verstehen. Wie die Verschwendung von Lebensmitteln.

1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr im Müll. Gemeinsam gehen wir dieser schwer vorstellbaren Zahl auf den Grund. Dabei finden wir heraus, was diese immense Verschwendung mit Klimakrise, Politik und Risiken für unsere Gesundheit zu tun hat.

Bei der anschließenden Zubereitung von geretteten Lebensmitteln erleben wir hautnah, wie gut und frisch klimagerechte Küche sein kann. Während des gemeinsamen Essens tauschen wir uns aus, was Euch darüber hinaus interessiert. Wir geben Euch Anregungen, was man zu Hause, beim Einkauf oder bei der Lagerung beachten kann und welch tolle Vereine, Organisationen sowie Initiativen in Dresden existieren, die sich für die Würde der Lebensmittel stark machen.

Wir freuen uns sehr auf Euch.

Catering „Umundu“ Festival Symposium – 28/&/29/09/19

Beim diesjährigen Symposium des Umundu Festivals für nachhaltige Entwicklung ist die Tonne in den Pausen mit vielen bunt belegten Schnittchen für Euch mit dabei.  Das Symposium wirft einen entwicklungspolitischen Blick auf das Wechselverhältnis von Menschen und Pflanzen, immer mit dem Blick auf unsere globale Entwicklungs -geschichte. Es richtet sich an alle interessierten Menschen, die Lust haben, sich mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft -und Einander- über die drängenden Fragen einer möglichen Zukunftsgestaltung auszutauschen.

https://www.umundu.de/festival2019

 

Catering „Building Conversations“ – 07/09/2019

Wie wir miteinander sprechen ist Ausdruck und Spiegel der Vorstellung, die wir von uns selbst haben. Neben dem, was gesagt wird, ist das WIE der entscheidende Punkt. Findet das Gespräch auf Augenhöhe statt, welche Rolle spielen der richtige Ort und der richtige Zeitpunkt? Das niederländische Künstlerkollektiv „Building Conversations“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche Gesprächssituationen zu schaffen, in denen Menschen  sich begegnen und austauschen können. Die Teinehmer*innen können aus verschiedenen Gesprächskonzepten wählen, bevor sie in Gruppen zusammen kommen. Danach treffen sich alle zum gemeinsamen Austausch beim Essen. Mit den internationalen Gärten in der Johannstadt wurde ein Veranstaltungsort gefunden, in dem das gemeinschaftliche Konzept bereits erlebt und praktiziert wird.

Zur Tonne wird während des ganzen Wochenendes das gemeinsame Abendessen ausrichten. Wir freuen uns auf viele Gespräche mit euch.

WIE WIR MITEINANDER SPRECHEN
Building Conversation: Gespräche in der Johannstadt

ORT: Treffpunkt: Internationale Gärten (Holbeinstr. / Ecke Permoserstr., 01307 Dresden-Johannstadt)

Anmeldung ab 01. August an: conversation@dhmd.de

Catering

Kreative Küche für Euch

Wir bekochen Euch aus Leidenschaft. Denn wir sind auch Gastronomen. Vor „Zur Tonne“ haben wir in verschiedenen Küchen, hinter Tresen, im Eilschritt in Biergärten und in Restaurants mit System und ohne, gearbeitet. Dabei haben wir gelernt, was gute Küche für uns ausmacht.

Mit Liebe dabei – und wenig Angst vor Improvisation haben.

Ob zu Hause oder für Gäste an unseren Restaurantabenden, ob Büffet oder Tellerservice versuchen wir, für jeden Anlass ein tolles Essen und freundlichen Service zu bieten. Auch im Rahmen unserer Caterings ist es uns wichtig, auf das Problem der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen – da wir auch hier mehrheitlich mit geretteten Zutaten arbeiten. Es genießbar und erlebbar zu machen. Um so eine neue Wertschätzung für Lebensmittel zu erreichen. Daher freuen wir uns, wenn das Essen nicht nur nebenbei geschieht.

Wir verstehen uns als nachhaltige Caterer, ohne unnötigen Müll kommen wir sehr gut aus.

Und wir wollen auch keinen verursachen. Nach mittlerweile einigen Caterings haben wir ein kleines Angebot entwickelt. Dabei sind wir natürlich offen, für Eure Ideen und Wünsche. Wir freuen uns über Anfragen an unserem Catering aus geretteten Lebensmitteln.

Büffet

Ein kleines Büffet nach Absprache – im Umfang anpassbar an die Personenzahl. Frische Salate, Suppe, Brot, hausgemachter Aufstrich, Quiche/Ofengemüse, Dessert. Teller, Schüsseln, Besteck möglich für einen Aufpreis.

Suppe

Auswahl verschiedener Suppen – je nach Personenanzahl variabel. Vegetarisch oder vegan, aus frischem Gemüse je nach Verfügbarkeit. Dazu Brot und ein hausgemachter Aufstrich. Schüsseln und Besteck möglich für einen Aufpreis.

„Stullenzeit“ & „Kaffee und Kuchen“

Brote, bunt belegt und bestrichen, mit hausgemachtem Aufstrich, Gemüse,  Pesto, Chutney oder Marmelade aus eigener Produktion. Dazu Obst und Gemüse und ein kleines Dessert. Als to-go Variante inklusive Brotbeutel oder als Snack. Oder hausgebackener Kuchen und frischberühter Kaffee dazu.

Kochen mit Nachhaltigkeitsprofis – 05/05/2019

Das Impact-Hub Dresden stellte den perfekten Rahmen für den Abschluss eines tollen Wochenendes für 25 Absolventen eines Nachhaltigkeitsmasterstudiengang aus ganz Deutschland. Martin Gerner von der Plant for the Planet Akademie war der Gastgeber für dieses Wochenende in und um Dresden.

Sachsen stellt einen ganz besonderen Ort für die Nachhaltigkeitsexperten da. Denn eine erstmalige Verwendung des Begriffes Nachhaltigkeit in deutscher Sprache geht zurück auf den, im 18. Jahrhundert, leitenden Berghauptmann des Erzgebirges, Hans Carl von Carlowitz. In seinem 1713 veröffentlichten Werk „Silvicultura oeconomica“  verwendete er den Ausdruck Nachhaltig um einen langfristig angelegten, verantwortungsbewussten Umgangs mit einer Ressource zu beschreiben. Während von Carlowitz vor allem die stetige Holzeversorgung  der kursächsischen Berg-und Hüttenwesens im Blick hatte, wird der Begriff „Nachhaltigkeit“ heute breiter verstanden und schließt ganzheitliches Handeln in allen Bereichen ein.

In dieser Tradition finden sich in und um Dresden tolle nachhaltige Orte und Projekte, die es zu besuchen lohnt: Hof Lößnitz Radebeul, etc. Zum Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes konnten sich die Teilnehmer beim gemeinsamen Kochen und Essen nochmal austauschen und die letzten Tage Revue passieren lassen. Die große und offene Küche im Impact Hub bietet genug Platz für 4 Stationen an denen wir in 2 Stunden geschnippelt, gekocht und püriert haben. Herasugekommen ist ein leckeres nachhaltiges 4 – Gänge Menü, dass am langen Holztisch in großer Runde von allen sehr genossen wurde.

Wir möchten Martin Gerner und allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und ersten gelungenen Workshop danken. Es hat Spaß gemacht und die Ergebnisse konnten sich sehen und schmecken lassen.

Habt ihr Lust auch mal mit uns zu kochen dann schreibt uns eine Mail an hallo@zur-tonne.de

Catering „Raumkonferenz“ – 17 – 23/06/2019

Nicht weniger als die großen Fragen nach der Gestaltung der zukünftigen Stadt und dem gemeinsamen Zusammenleben packt der Konglomerate e.V. mit der #raumkon19 an. Für eine Woche sollen Brücken gebaut werden zwischen informellen Stadtgestaltern und den Stadtplanern, zwischen dem, was auf der Straße erträumt und vorgestellt wird und dem, was tatsächlich in den Büros verhandelt wird. Mehr als 50 Veranstaltungen an 25 verschiedenen Orten sollen verdeutlichen, dass sich auch junge Leute in die Stadtentwicklung einmischen. Dabei im Fokus stehen vier Orte in der Stadt – der Alte Leipziger Bahnhof, der Neustädter Markt, die Robotron-Kantine sowie das ehemalige Plattenwerksareal in der Johannstadt – die bereits seit einer Weile auf die eine oder andere Weise Brach liegen. Die Dresdner Bürger*innen sind eingeladen, sich enzubringen und mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Planung,  und Politik ins Gespräch kommen. Die Tonne begleitet die #raumkon19 über die Woche und stellt für einzelne Veranstaltungen das Catering bereit. Zur Auftaktveranstaltung auf dem Neustädter Markt werden wir ein Büffet für alle aufbauen.

https://konglomerat.org/zukunftsschutzgebiete-konferenz-aktionstage-fur-mehr-raum.html

 

Kochen mit FUN! – 22/05/2019

Zum diesjährigen dies academicus veranstaltete das Frauen – Umwelt – Netzwerk der Technischen Universität Dresden einen Workshoptag zum Thema „Lebensmittelverschwendung – Was können wir dagegen tun?“ Nach zwei interessanten Vortragsblöcken, in denen die Studierenden unter anderem auch einen Einblick bekamen, wie man Lebensmittel vor der Entsorgung rettet, trafen wir uns zum gemeinsamen Kochen in der Baracke des Stura.

Mitgebracht hatten wir viel frisches Gemüse und Brot von der Tafel Dresden. Mangold, frischer Spargel, Salat, Pilze, Petersilie und von Ostern übrig gebliebene Schokolade wollten verarbeitet werden. Nur wie? Und was sollte es geben? Alle Workshopteilnehmer*innen standen vor einer Herausforderung – schließlich kam nur auf den Tisch, was vorher übrig geblieben war. Rezept überflüssig. Nach kurzer Beratschlagung teilten sich die Studierenden in drei Gruppen, die jeweils Vorspeise, Hauptgericht und Dessert vorbereiten wollten.  Es sollte Suppe, einen bunten Frühlingssalat, Brote mit zwei verschiedenen Aufstrichen, Pesto, und super – schokoladiges „Bananensushi“ geben.

Während des gemeinsamen Kochens hatten wir Gelegenheit viele Gespräche über Lebensmittelverschwendung – und was man ganz individuell dagegen tun kann- zu führen. Dabei rief die Qualität der von der Tafel bereitgestellten Lebensmittel allgemeines Erstaunen aus. Fast niemand der Teilnehmer*innen hatte vorher irgendeinen Bezug zur Tafel. Dabei liegt gerade hier eine wirksame Möglichkeit um persönlich gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen, auch die Tafeln erhalten so viel „Ware“, dass sie nicht alles weiter geben können.

Beim gemeinsamen Abendessen konnten wir alle uns noch einmal austauschen. Der Workshoptag wurde ausgewertet und persönliche Einschätzungen vorgenommen. Geschmeckt hat es uns allen sehr gut – und einige hatten sich vorgenommen, das eigene Konsumverhalten einmal zu überprüfen. Geschafft, aber glücklich – unter diesem Motto ging dieser Workshop zu Ende.